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© Sri Siam Holidays

Länderinfo

Das Königreich Thailand ist ein Staat in Südostasien, der als konstitutionelle Monarchie geführt wird und dessen Staatsoberhaupt König Bhumibol schon seit 1946 im Amt ist. Das Land hat eine der Andamanensee zugewandten Küste, also Indischer Ozean, und eine Küste die den Golf von Thailand umfasst, also den Pazifischen Ozean.

Amtssprache: Thai
Hauptstadt: Bangkok
Fläche: 513.115 km²
Einwohnerzahl: Ca. 69,5 Mio
Bevölkerungsdichte: 135 Einwohner/km²
Währung: Baht
Flagge:  Thailand Flagge

Geographie

Thailand ist etwa 1,5 mal so groß wie Deutschland, hat aber etwa 10 Millionen Einwohner weniger.

Thailand birgt viele unterschiedliche Regionen in seinen Grenzen, von den letzten Ausläufern des Himalaya im Norden bis zum Anteil an der malaiischen Halbinsel im Süden. Trotz seiner sehr abwechslungsreichen und oftmals kleinteiligen Geomorphologie können drei geographische Hauptregionen unterschieden werden. Zum einen das Bergland, das im Norden beginnt, sich an der Grenze zu Burma entlang bis in den Süden auf die malaiische Halbinsel zieht. Hier im Norden findet man auch die höchste Erhebung Thailands mit dem Doi Inthanon, der eine Höhe von 2.565 m aufweist.

Zum zweiten die große Zentralebene geprägt durch das Flusssystem des Chao Phraya, der südlich von Bangkok in den Golf von Thailand mündet. Hier befindet sich das fruchtbare Herzland. Hier werden Reis, Zuckerrohr oder Tapioka angebaut und durch den Chao Phraya bewässert.

Und zum dritten das Khorat Plateau im Nordosten, das eigentlich eine ondulierende Hügellandschaft ist, die zum Mekong hin entwässert. Hier ist das Klima weniger begünstigend und die Böden sind zumeist sandiger und weniger fruchtbar.

Es gibt zwei Hauptflusssysteme deren Regime die Gewässersituation in Thailand stark bestimmen. Es ist der erwähnte Chao Praya mit seinen Nebenflüssen und der Mekong und die ihm tributären Flüsse. Die Wasserführung beider Flusssysteme ist starken jahreszeitlichen Schwankungen unterworfen und ihre Unterläufe sind durch ein sehr geringes Gefälle gekennzeichnet, was zu häufigen Überschwemmungen, massiven Sedimentablagerungen und Veränderung der Flussläufe führt.

Das Klima in Thailand ist tropisch monsunal. Das bedeutet wie immer in den Tropen sind die tageszeitlichen Temperatur-Schwankungen größer als die jahreszeitlichen. Und das Niederschlagsregime wird maßgeblich von den verschiedenen Monsunlagen bestimmt. Nach Köppen haben wir vorwiegend Aw und Am Klimate, die sich nur in der Temperatur durch die Höhenlage oder durch Dauer und Umfang der Niederschläge unterscheiden.

Bevölkerung

Für das Jahr 2010 wird die Bevölkerungszahl Thailands vom dortigen Statistischen Büro mit knapp 70 Millionen angegeben, wodurch Thailand zu den 20 bevölkerungsreichsten Staaten der Welt zählt. Der Bevölkerungsschwerpunkt und auch die größte Bevölkerungsdichte weist die Region um Bangkok auf, wohingegen der Norden eher dünn besiedelt ist. Insgesamt ist das Bevölkerungswachstum jetzt rückläufig und der demographische Übergang schon deutlich über die kritische Phase hinaus.

Die Zusammensetzung der Bevölkerung ist relativ homogen. Die offiziellen Behörden schätzen die Zahl der ethnischen Thais auf etwa 75% ein. Die zweitstärkste Gruppe sind ethnische Chinesen, die etwa 14% der Bevölkerung ausmachen, gefolgt von ca. 4% Malaien. Die restlichen 7% verteilen sich ganz verschiedene ethnische Gruppierungen. Teils sind dies Flüchtlingsgruppen aus Myanmar und Vietnam, teils aber auch die vielen kleineren Bergvölker im Norden des Landes. Diese Zahlen beziehen sich aber nur auf offizielle Verlautbarungen. Es dürften sehr viele andere Nationalitäten in beträchtlichem Umfang im Land sein, insbesondere neben den erwähnten vor allem aus Laos und Kambodscha.

Die Bergvölker im Norden sind ethnisch sehr heterogen. Die wichtigsten Ethnien sind die Hmong, Karen, Lahu, Lisu, Akha, Lawa und Khmu. Einige der Ethnien siedelten schon lange vor der Einwanderung der Thais in diesem Gebiet, andere sind erst im Laufe des letzten Jahrhunderts eingewandert. Fast alle diese Völker betreiben noch traditionelle Subsistenzlandwirtschaft, vorwiegend slash-and-burn, was mit zunehmenden Bevölkerungszahlen zu starken Umweltproblemen führt.

94% der Bevölkerung Thailands bekennen sich zum Buddhismus, wobei hier in Thailand der Theravada Buddhismus ausgeübt wird, der der Hinayana Richtung entspringt. Etwa 5% sind bekennende Muslime, alle anderen Gruppierungen sind unter 1%, also auch Christen, Hindus und Religionslose.

Geschichte

Die dokumentierte Geschichte auf dem Gebiet des heutigen Thailand startet durch das Volk der Mon, das unter indischem Einfluss hier bereits ab dem 6. Jahrhundert verschiedene Reiche gründete. Die Thai selbst wanderten wahrscheinlich aus dem südlichen China in dieses Gebiet wohl erst im 11. Jahrhundert ein und gründeten ab dem 13. Jahrhundert erste Staaten. In Konflikten mit den umgebenden Birmanischen Reichen und den Khmer entwickelten sich die Reiche der Thai zu unterschiedlicher Größe und Blüte. Mitte des 18. Jahrhunderts erreichte Ayutthaya den Höhepunkt seiner Macht, zerfiel aber im Anschluss relativ rasch durch interne Konflikte und durch den Angriff der Birmanen. Die Hauptstadt wurde aufgegeben und ein neues Reich etwas südlicher gegründet mit dem dann das noch heute herrschende Königshaus seine dynastische Folge startete. Das Königshaus, insbesondere der Herrscher Chulalongkorn erkannte frühzeitig den Modernisierungsbedarf Thailands und startete einige einschneidende Reformen, wie die Abschaffung der Sklaverei, die zentralisierte Verwaltung, den Wehrdienst, ein funktionsfähiges Steuersystem und Bildungseinrichtungen. Thailand konnte sich als Pufferstaat zwischen der französischen und englischen Einflusssphäre seine unabhängige Position bewahren. Im Zweiten Weltkrieg musste Thailand japanischen Truppen den Durchzug durch sein Territorium gestatten, die zu diesem Zeitpunkt bereits weit ins Land vorgedrungen waren. Als Ausgleich erhielt Thailand von den Japanern Gebiete des eroberten Malayas und Birmas. Thailand blieb im weiteren Verlauf des Weltkrieges von größeren Gefechten verschont, weil einerseits den Alliierten der Krieg erklärt wurde, andererseits diese Handlung jedoch formell staatsrechtlich ungültig war. Gleichzeitig wurde mit offizieller Billigung der Widerstand gegen die Japaner vorangetrieben.

Nach dem zweiten Weltkrieg folgte eine erste Phase der Öffnung, die insbesondere durch die politische Anlehnung an die Vereinigten Staaten getragen wurde. Die USA bauten große Militärbasen aus, die im Korea- wie im Vietnamkrieg eine wichtige Rolle spielten. Die jüngere Vergangenheit ist geprägt von kurzzeitigen Demokratisierungstendenzen und Phasen, in denen das Militär wieder die Macht übernahm. Bis in die jüngste Vergangenheit ist keine Ruhe, Stabilität und komplette Demokratie in das Land eingekehrt, wobei gleichzeitig die wirtschaftliche Öffnung, mit vielen Rückschlägen zwar, aber doch kontinuierlich weitergetrieben wurde.

Infrastruktur

Thailand verfügt über ein relativ ordentliches Netz an asphaltierten Verkehrswegen, das in den letzten Jahrzehnten stark erweitert und modernisiert wurde. Der Verkehr konzentriert sich jedoch hauptsächlich auf die Metropolregion Bangkok in der alleine fast 70% aller Autos zugelassen sind, was zu entsprechend chaotischen Verhältnissen führt. Die staatliche Eisenbahngesellschaft betreibt ein auf das Zentrum Bangkok ausgerichtetes Schienennetz, das etwa 4000 km umfasst und sowohl für Passagier- als auch für Frachtzüge herhalten muss. Die Modernisierung der zumeist nur eingleisigen Strecken ist zwingend geboten, um eine höhere Effizienz zu gewährleisten und den überbordenden Straßenverkehr zu entlasten.

Thailand verfügt über ein relativ gutes Netz nationaler Flughäfen und offeriert ein sehr beachtliches Ausmaß an Inlands-Flugverkehr. Der Staatscarrier Thai Airways gehört zu den mittelgroßen internationalen Fluglinien und operiert national wie international. Weitere Fluglinien sind Bangkok Airways und Thai Air Asia, Nok Air und andere, die insbesondere nach der Liberalisierung des Luftverkehrs gegründet wurden.

Ein Binnen-Schiffsverkehr in nennenswertem Umfang existiert nicht. Insbesondere der Güterverkehr auf Wasserstraßen findet faktisch nicht statt. Regional gibt es einige Schiffsverbindungen zur Beförderung von Personen, insbesondere auf dem Mekong Abschnitt.

Wirtschaft

Auch die Wirtschaft Thailands beruhte großteils noch bis weit ins 19. Jahrhundert hinein auf einer Subsistenzlandwirtschaft mit den Hauptprodukten Reis, Fisch, Zucker, Gemüse, Kokos, sowie Seide und Baumwolle. Erste Exportgüter zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren Reis, Teakholz, Zinn und Kautschuk, die auch eine teilweise Modernisierung der stark rückständigen Landwirtschaft mit sich brachten. Auch heute noch trägt der primäre Sektor etwa 10% zum Bruttoinlandsprodukt bei und beschäftigt 39% der Arbeitskräfte. Heute ist die Hauptnutzpflanze der Reis, wobei Thailand zu den größten Reisexporteuren der Welt zählt. Ebenfalls bedeutend ist der Export von Naturkautschuk von Plantagen, die sich vorwiegend im Süden des Landes befinden. Ebenfalls wichtige Produkte sind Ananas, Maniok, Zuckerrohr und zunehmend auch Mais und Soja. Die gefangene Fischmenge ist aufgrund von Überfischung rückläufig, wobei insbesondere Garnelen aus Zuchtbetrieben für den Export eine wichtige Rolle spielen.

Umgekehrt zu primären Sektor stellt sich der sekundäre Sektor dar. Die Industrie sorgt für etwa 45% des Bruttoinlandsproduktes, beschäftigt aber nur etwa 25% der Arbeitnehmer. Der wichtigste Industriezweig ist die Autoherstellung, sowie deren Einzelteile und Vorprodukte, der zu großen Teilen in japanischer Hand ist. Ebenfalls von Belang sind die Stahlindustrie, die Herstellung von Elektro- und Elektronikgeräten, die Textilindustrie und auch die Weiterverarbeitung von Landwirtschaftserzeugnissen.

Somit trägt der tertiäre Sektor über 50% des Bruttoinlandsproduktes und beschäftigt über 35% der Erwerbsbevölkerung. Neben dem Staats- und Handels- sowie dem Finanzsektor spielt hier der Tourismus eine überragende Rolle für Thailand. Aufgrund der sehr geringen Sickerrate profitiert Thailand finanziell sehr stark von Tourismus und man schätzt das deutlich mehr als vier Millionen Beschäftigte direkt oder indirekt vom Tourismus abhängen.

Literatur für die Reise:

Margaret Landon: Der König und ich – der Klassiker, der sich auf eine wahre Geschichte beruft und die Pracht, aber auch die tiefe Ungerechtigkeit des alten Thailand beschreibt. Vielleicht eine Spur zu kitschig, aber für die Reise …

Roger Willemsen: Bangkok Noir – Der Hamburger Intellektuelle durchstreifte zusammen mit einem Fotografen für drei Monate Nacht für Nacht die Hauptstadt Thailands. Ein dunkles und doch luzides Porträt.

Christopher G. Moore: Nana Plaza – der “Vater aller Asien-Krimis” mit einem seiner besten Romane.

Rattawut Lapcharoensap: Sightseeing – ein junger Thaiautor hält in vielen Kurzgeschichten den Touristen, sich selbst und seiner Gesellschaft den Spiegel vor. Interessante Perspektiven, moderne Sprache, erhellende Einsichten.

Quellen:

Hinweis:
Dies ist eine Zusammenstellung von Basisinformationen. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden.